Ein Berufsbild für eine nachhaltige Zukunft

Als Projektpartner des South Baltic Nature Guide Network nahmen Vertreter*innen der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH) und des Transnationales Netzwerk Odermündung (HOP) an der 2. Jahreskonferenz Grüne Arbeitswelt teil. Das umfangreiche Vernetzungstreffen brachte über 30 Akteur*innen aus schulischer, außerschulischer und beruflicher Bildung zusammen, um Fachkräfte von morgen für eine Beschäftigung in „grünen“ Berufen zu gewinnen. Die aktuell rund 40 Mitglieder*innen des Netzwerks Grüne Arbeitswelt kommen aus so unterschiedlichen Bereichen wie der Lebensmittelindustrie (Ökofrost GmbH), Hortikultur (Zentralverband Gartenbau), Finanzwesen (GLS Bank), Mobilität (Verkehrsclub Deutschland) und Jobvermittlung (greenjobs.de) – was sie eint, sind Berufsperspektiven im Umwelt- und Klimaschutz.

In einem eigenen Barcamp unter der Leitung von Janina Pankratz (HOP) und Judith Kühn (DUH) diskutierten Netzwerkmitglieder*innen über Fragen rund um das Thema „Nature Guides“, möglicher Qualifizierungen und Partnerschaften bei der potentieller Verstetigung einer eigenen Nature Guide Ausbildung. In meist strukturschwachen Regionen könnten mit einer solchen Aus- oder Weiterbildung nachhaltige Berufsperspektiven an der Schnittstelle von Tourismus und Naturschutz geschaffen und Jugendliche in der Region gehalten werden. Die vielleicht wichtigste Voraussetzung, um die dabei bestehenden Hindernisse und Herausforderungen zu bestehen: eine gute Vernetzung. Judith Kühn, Projektmanagerin des Nature Guide Network Projektes der DUH, nahm daher auch spannende Impulse für Weiterbildungen im Bereich Natur- und Landschaftsführung mit aus dem Vernetzungstreffen: „Viele, gerade auch junge Menschen, wünschen sich einen ökologisch ausgerichteten Beruf. Mit einem Berufsbild „Nature Guide“ sehe ich uns da auf einem guten Weg.“

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